Willkommen kleiner Karl 5/2010

Abgelegt unter: ChinStorys - JB & JJ — Liv at 4:17 pm on Dienstag, April 6, 2010

© 2010 Liv Ryno

Heute dürfen wir - JayJay und BelleAmie eine Neuigkeit verkünden - hm o.k. o.k. Contenance Mädchen werden immer zuerst genannt - BelleAmie und JayJay geben eine schöne Neuigkeit bekannt. Diese ChinBuben, also ich erzähle mal los:

Im Spreewald, wo wir übrigens geboren wurden, gab es einen kleinen ChinBuben - er saß ganz allein in einer Zoohandlung in einem Raum mit ständig zwitschernden Vögeln, von Bäh Futter ganz zu schweigen.

Eine kleine Family die eigentlich nur schauen wollte, entdeckte diesen kleinen Kerl - eingerollt saß er auf dem Käfigboden und schaute aus großen fragenden Kulleraugen. Da diese Family auch von unserer ChinJulia und nun BelleAmie und JayJay , deren Intelligenz, Charakter, Neugier und Frohsinn beeindruckt waren - genügte ein kleiner Rundumblick - alle nickten - Hallo kleiner ChinBub du bekommst ein liebes Zuhause.

Einige Telefonate später war auch ein RiesenKäfig (ungenutzte Voliere) organisiert - wozu hat man Freunde. Mit Eifer machten sich die Männer daran Sitzbretter und Schlafhäuschen zu basteln. Da flogen die Späne - jeder gab sein Bestes und voila - voller Stolz wurde das Gesamtergebnis präsentiert - Klasse Ausstattung. Tja Futter - da riefen sie einfach unsere ChinMam an und fragten nach und sie empfahl: lest bitte auf www.ChinCitta.com - WebSite von Claudia Mooser - zur Ernährung nach, auch andere auftretende Fragen rund um die optimale Haltung der kleinen Flauschnasen werden hier fachkundig für jeden verständlich beantwortet.

 Bis  das richtige Futter im Internet bestellt und geliefert werden kann, wird dem Kleinen Nahrung aus dem einschlägigen Angebot dargereicht. Eine Flasche voller frischem “Gänsewein” (keine Angst ist kein Alkohol sondern nur frisches Wasser - eben Gänsewein) und eine leckere Apfelspalte rundeten das Interieur ab.

Wie kleine Kinder standen die Männer nun um den Träger herum (kl.Anm. der Kleine wurde zuerst vom Zoohändler in einen Schuhkarton !!!! gestopft - was heftigsten Protest auslöste - also kauften sie noch einen Träger dazu) und schauten erwartungsvoll auf den kleinen ChinBuben. Der schaute etwas irritiert, aber schon neugierig aus dem Türchen. Er ließ sich ohne Gezappel von den großen  Männerhänden hochnehmen - steckte das Näschen unter die Finger und blickte mit glänzenden Knopfaugen auf sein neues Domizil. Sanft wurde er abgesetzt, nach einem kleinen Moment des Innehaltens sprang er munter von Brett zu Brett, inspizierte alles um sich anschließend an der leckeren Apfelspalte zu laben.

Alle ringsherum schauten verzückt auf diesen kleinen Flauschball - hm ja wie heißt der ChinBub eigentlich. Große fragende Augen in der Runde - ein Lächeln: tja was ist mit Gustav? Ja hej, der passt Klasse - der Kleine lauschte mit aufgestellten Ohrchen. Nachdem der ganze Trubel vorbei war und wieder Ruhe einzog, verschwand Gustav in seinem Häuschen und schlummerte - bis er von einem Alptraum geplagt laut rufend aufwachte - seine Family war schnell bei ihm um zu trösten. Alles wieder gut - alle wieder in den Betten - wieder ein ChinRuf ………..

So geht das nicht weiter wir brauchen bestimmt einen Partner für Gustav - nach Anfrage unserer ChinMam bei unserer VizechinMami Claudia ob es nicht schon zu spät ist ihm ein anderes Chin dazuzusetzen. Die Antwort war erleichternd, so mit gutem Wissen ausgestattet wurde der Zuwachs geplant.

Aber wie es der Zufall so will - ein kleiner Abstecher in einen Berliner Zoohandel endete mit einem kleinen ChinBub für Gustav. Auch dieser kleine Kerl saß allein in einem hellerleuchtetem Terrarium, von ständig dudelnder Musik genervt, von unvernünftigen Menschen durch Klopfen an die Scheiben aufgeschreckt (die können nämlich nicht lesen!!!)…….. das war einfach zuviel. Wieder kauften sie einen Träger, damit erst gar keiner auf die Idee kommt den Kleinen in einen Schuhkarton zu stopfen - schnell bezahlen und ab nach Hause - der Einkaufsbummel in Berlin kann warten.

Daheim angekommen wurde der total müde ChinBub erst einmal in ein Provisorium -Meerschweinchenkäfig - leer und ausgeliehen von der Nachbarin - gesetzt und so hingestellt, dass Gustav seinen kleinen Freund sehen konnte - er schnupperte aufgeregt, gab leise Töne von sich, steckte das Näschen durchs Gitter - yeah ein kleiner Freund für mich. Ein paar Tage blieben beide getrennt und nach und nach gab es beim Auslauf Begegnungen - einfach herrlich anzusehen. Gustav freute sich wirklich und dachte nicht im geringsten daran ihm auch nur eine Bartwunze auszureißen - vielleicht lag es auch daran, das Gustav ja noch jung, noch nicht ausgewachsen ist.

Aber halt dem Kleinen fehlte ja noch das wichtigste ein Name - alle nannten ihn bis dato Mäuschen !!!! dass passt ja nun wirklich nicht zu uns stolze Chinnis. Vorschläge wurden eingeholt und die Wahl fiel einstimmig auf - Karl -.

So gibt es jetzt Gustav und Karl im Spreewald, gehalten aus Liebe zu diesen wundervollen Geschöpfen.

So, das war die Neuigkeit - JayJay hast Du noch was hinzufügen - Nein nein du hast ja wie ein Wasserfall “geschrieben” typisch ChinMädchen. Ha unsere ChinMam hat schon angekündigt das die nächste Geschichte die sie schreibt vom ChinUnfug handelt, mal schauen wer da besser wegkommt - garantiert ich schließlich bin ich ja ein lieber kleiner Kuschelbärli JayJay. Tsts, hm ach ich ignoriere das einfach mal.

Also bis zum nächsten Mal liebe LeserInnen - Eure FlauschKobolde BelleAmie und JayJay

Copyright © 2010 by Liv Ryno

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