Kleine Flauschkobolde und der erste Tierarztbesuch 2/2010

Abgelegt unter: ChinStorys - JB & JJ — Liv at 2:44 pm on Dienstag, Februar 9, 2010

 © 2010 Liv Ryno

Nachdem sich unsere kleinen flauschigen ChinBabys etwas aklimatisiert hatten, wurde ein TierarztTermin vereinbart - es sollte ein Gesundheitscheck durchgeführt werden.

BelleAmie wog mittlerweile 230 Gramm und JayJay brachte 258 Gramm auf die ChinWaage. Beide hatten immer einen guten Appetit, sie schmatzten genüßlich ihre Berkel-Junior Pellets und freuten sich riesig über ein wenig Futterabwechslung, aber schön dosiert.

Am Morgen bereitete ich das TransportKörbchen vor, die zwei Kleinen ließen sich ohne Probleme hineinsetzen - hm sie dachten nun geht es wieder in den Korridor zum spielen -. Nicht so dieses mal, sie schauten dementsprechend irritiert und doch sehr neugierig durch das Gittertürchen, es wurde natürlich auch geknabbert - yeah wenn wir größer sind bekommt der Korb ein neues Design.

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Jeder der einen kurzen Blick in das Körbchen erhaschen konnte war ganz entzückt und fragte was ist das denn - tja wir sind eben immer noch die totalen Exoten in der Gegend. Ich ließ mich nicht groß aufhalten und schwupps saßen wir im Auto und fuhren zu unserer Tierärztin.

Die Fahrt über kuschelten sich die beiden ganz dicht aneinander und schlossen die Äuglein - nun ja eigentlich wäre ja jetzt ChinBaby Schlafenszeit.

Unsere Tierärztin wartete schon auf ihre kleinen flauschigen Patienten. Das Körbchen schnell auf den Untersuchungstisch gestellt, Türchen auf und ……… na nun kommt schon raus ihr Kleinen ………… nix da, wir haben keine Lust. BelleAmie drehte sich demontrativ um und JayJay versuchte unter sein Schwesterchen zu krabbeln. Die Tierärztin beobachtete die beiden und befand sie machen  einen putzmunteren Eindruck, nun kommt der Gesundheitscheck.

Als erstes war BelleAmie dran, ja huch wo soll ich denn da festhalten - die Tierarzthelferin hatte alle Hände voll zu tun um das kleine WuschelChin festzuhalten. Schließlich gelang es ihr, aber die Anstrengung stand ihr im Gesicht geschrieben, sie wollte ja den Kleinen nicht weh tun. BelleAmie schaute frech aus den Händen und fing heftigst an zu wippeln, flutsch … schon saß sie auf dem Tisch und ein beherzter Griff seitens der Tierärztin verhinderte das sie voller Schwung einen Riesensatz in Richtung Fußboden vollführte.

So nun langt es aber du kleine ChinMaus, wieder im Antizappelgriff “ergab” sich BelleAmie und betrachtete neugierig das Stethoskop - na hallo was ist denn das, was zum futtern - schon waren die ChinBabyzähnchen auf der StethoskopMembran, aber ohne Erfolg sind eben noch kleine Babyzähnchen.

Na macht nix, dachte sich BelleAmie und schnappt sich mit den Vorderhändchen den Stethoskopschlauch - und zieh’ …. ich gewinne, och nein die Tierärztin ist diesmal “stärker” - schmoll. Also konnte endlich das kleine Fellknäul abgehört werden, alles o.B.. Hej ist ja interessant und nun?

BelleAmie avisierte schon das nächste Objekt das sich ihr näherte, die Ohrchen sollten untersucht werden. Na nun langt es aber, das sind meine Ohren. BelleAmie schüttelte herzhaft das Köpfchen - schlapp, schlapp machten ihre Ohrchen. Schließlich gelang links und rechts ein Blick in die Ohren alles o.B.. Näschen o.B. Augen - die leuchteten total unternehmungslustig bei diesem so tollen “Spiel”, ein Blick mit der Spaltlampe in die großen Kulleraugen zeigte das auch hier alles zum Besten war.

Nun noch schnell unters Röckchen geschaut - aber ich bitte doch, so nicht es reiiiiiheicht …. rrrr, hihi nicht an den Fußsohlen kitzeln. Oh menno endlich werd’ ich losgelassen schnell noch einmal in Richtung Tierärztin gemotzt und hüpf zu JayJay ins Körbchen.

Puh, weißt du was die mit dir machen JayJay, also ……. schwupps wurde der verblüffte JayJay aus dem Körbchen gehoben. Der kleine ChinBub war so verdattert, das er ganz still in den Händen der Tierarzthelferin saß. Wir wunderten uns nur über den braven Chinbuben. So wurde auch er einer gründlichen Untersuchung unterzogen, er machte ganz prima mit, bis auch bei ihm unter das “Röckchen” geschaut wurde - welch eine Schmach für einen stolzen ChinBuben. JayJay schaute ziemlich unglücklich und blubberte leise vor sich hin.

Nachdem das Prozedere beendet war wurde er auf den Untersuchungstisch gesetzt, gemächlich hoppelte JayJay ins Körbchen. Er genoß sichtlich die bewundernden Blicke seiner BelleAmie - hast du toll gemacht mein JayJay.

Beide kuschelten sich eng aneinander und beschnuffelten sich gegenseitig - nun war die Welt der kleinen FlauschKobolde wieder in Ordnung. Die nette Tierarzthelferin brachte für beide ein Leckerli, jippie lecker schmatz - wir kommen öfter her ….. Hoffentlich nicht.

Fazit des TierarztBesuches beide sind rundherum gesund, der Zahnstatus konnte nicht bestimmt werden, da beide tapfer ihre süßen Futterluken zuhielten - nein nein hier kommst du net rein …

Nun stand noch eine Frage im Raum - ein Böckchen und ein Weibchen - ob wir ChinNachwuchs haben wollen. Von uns kam selbstverständlich ein klares NEIN, denn es sind Geschwister und Inzucht oder Hobbyzucht - Nein Danke, dazu lieben wir diese kleinen flauschigen Geschöpfe viel zu sehr. Deshalb mussten wir uns über eine Kastration von JayJay unterhalten - schwer aber notwendig.

Hätten sich im Laufe des Gespräches konkrete Risiken oder Probleme ergeben, würden wir JayJay an einen anderen echten ChinLiebhaberIn abgeben, um ihn davor zu schützen. Ein Restrisiko bleibt immer, aber wir haben vollstes Vertrauen zu unserer Tierärztin, schließlich setzt sie sich mit den absoluten NagerSpezialisten in Verbindung wenn sie sich nicht hundertprozentig sicher ist - diese Spezialisten sitzen in Berlin und in Leipzig. Wir finden dieses Verhalten sehr lobenswert, denn sie ist wirklich Tierärztin aus Leidenschaft und vor allem Tag und Nacht für uns erreichbar.

Also machten wir einen Operationstermin Anfang Oktober aus, bis dahin wird sich unser JayJay weiterhin zu einem prächtigen ChinBuben entwickeln. Zu Hause wurde erst einmal mit Claudia telefoniert um ihr diese Neuigkeiten und ihre Meinung zu erfragen - auch sie ist rundherum zufrieden und beruhigte mich was die Operation für JayJay anbetrifft. Inzwischen tobten sich die kleinen FlauschKobolde im Korridor so richtig müd’, noch ein fesches Sandbad, kleine Streicheleinheiten und ab ins Bettchen mit euch kleinen ChinRackern. Alsbald fielen beiden, eng aneinander gekuschelt die Kulleraugen zu, noch ein kleiner Seufzer und Ruhe.

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Ich setzte mich an den Schreibtisch, erledigte meine Arbeiten, zeichnete und lauschte zwischendrin ob es unsere kleinen Lieblingen gut schlafen. So verlief der erste Tierarztbesuch im so jungen Leben unserer kleinen Flauschkobolde.

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© 2010 Liv Ryno