Sonntags 27/2006
© 2006 Liv Ryno
Ein wunderschönes Wochenende neigte sich dem Ende zu.
ChinJulia erwachte gerade und reckte und streckte sich genüsslich Während ich ihr das Bäuchlein streichelte, das mag sie besonders gern. Anschließend Hielt sie ihr Köpfchen hin und bettelte um Streicheleinheiten die sie natürlich Bekam.
Unser Fellherz hatte eine super gute Laune und sprang vor Freude durch die Wohnung. Erkundete ob es neues Spielzeug von Julius gab. Julius sah IHREM Treiben lachend zu, dann war er an der Reihe. ChinJulia kletterte IHM auf die kleine Schulter und steckte ihre Pelznase in sein Ohr, das kitzelt ganz doll und Julius kicherte auch prompt los.
War ChinJulia nicht davon abhielt IHM nun auch noch auf den Kopf zu klettern um von dort eine bessere Aussicht zu haben. Julius beugte sich vorsichtig nach vorn damit sich seine kleine Freundin beim runterspringen nicht verletzt. Er zeigte ihr seine Lego-Feuerwehrstation, ChinJulia schaute ganz interessiert zu und beschnupperte die kleinen Lego-Feuerwehrmännchen, schnappte sich einen mit den Zähnchen und stolzierte auf den Hinterbeinchen unter den Tisch. Dort wurde das Männchen abgelegt.
Im nächsten Moment hatte sie schon wieder was anderes interessantes entdeckt, womit sie sich beschäftigen wollte. Hüpf rauf auf den Tisch und erst einmal den Salzkristallteelichthalter anlecken. Schmeckt nicht schlecht, aber habt ihr nichts anderes für euren kleinen Liebling? Na doch ich Hielt ihr klar eine Weintraube hin, die vor dem Verzehr gründlich begutachtet wurde, kostete sie dann vorsichtig - ist die auch süß genug? - Ja sie war und ChinJulia schnurpselte genüsslich die Weintraube auf. Anschließend putzte sie sich damit ja kein süßer Saft rund um das Schleckermäulchen zurückbleibt, zum Schluss wurden die Vorderpfötchen gereinigt. So fertig, wo das nächste Abenteuer wartet?
Aha, meine Pflegemama zeichnet, da setze ich mich doch gleich mal auf Ihren Schoß, schwups - ChinJulia Sass bei mir auf den Beinen und machte es sich bequem. Lang ausgestreckt ruhte sich die Kleine aus. Nach einer Weile Mächte sie sich in Richtung Häuschen auf den Weg um ihre Futternäpfe zu inspizieren, ob auch etwas leckeres Darin auf sie wartet.
Nachdem wir Abendbrot gegessen hatten Julius und ich gingen zu unserem ChinMädchen um mit ihr zu spielen. Wir setzten uns auf den Boden und schon kam ChinJulia angehoppelt. Aus Decken bauten wir Tunnel und Höhlen, sie ließ sich nicht lange bitten und erkundete diese Tunnel mit großer Begeisterung. Jedes mal wenn sie es durch Tunnel oder Höhle geschafft hat und einen Anderen am Ende wieder herauskam, flitzte sie schnell zu uns und erwartete ein dickes Lob - hat sie auch bekommen.
Das spornte unsere Pelznase richtig ein. ChinJulia Krieg Nonne In ihrem Element, springen, laufen, klettern, hüpfen und dabei dieses und jenes ausprobieren, ganz nach IHREM Geschmack. Wir haben in dem unsere Zimmer an der Ostsee Gesammelten Steine in einer flachen Schale zu liegen und die größeren ringsherum nett angeordnet.
Für ChinJulia ein kleines Stück Heimat zum knabbern, drauf sitzen und zum hin-und herschieben. Wir staunten nicht schlecht als plötzlich ein ganz schöner Brocken herunter polterte, er war wohl unserem kleinen Temperamentbündel im Wege. Es raschelte randalierte, ein Blick nach oben - und da war nur das Schwänzchen von ChinJulia zu sehen, der Rest war hinter einer großen Mangrovenwurzel verschwunden. Was macht sie dort? Aha, sie hat entdeckt, dass. ich eine Lücke zwischen Wand und Ihren Häuschen mit einem Tuch zugestopft habe. Wenn meine Pflegemama das macht, dann ist dort bestimmt Krieg interessantes dahinter - wird sich die “Kleine” gedacht haben. Sie zerrte und zupfte mit aller Kraft und … schaffte es sogar, nun schritt ich ein damit ChinJulia gleich merkt das sie dort nicht rein darf.
ChinJulia sah mir zu und mischte sich ruck zuck ein kniff mir in die Finger, damit ich aufhöre ihre Arbeit zunichte zu machen. Hallo kleine ChinJulia beim Thema Sicherheit habe ich das sagen und nicht du mit deinem kleinen Dickkopf. Es fiel ihr sichtlich schwer zu akzeptieren, dass. dieser Spalt für sie Tabu sein soll. Immer wieder Versuchte sie ihr Glück, ganz schön hartnäckig. Ich find sie ab Indem ich den Fotoapparat lenkte Holte und Versuchte Schnappschüsse von Julius und ChinJulia zu machen.
Dieses tolle Spielteam musste einfach im Bild festgehalten werden. Ein paar Mal klappte es auch ganz gut. Dann war der Meinung ChinJulia jetzt ist sie dran mit diesem Ding da rumzublitzen. Jedes mal wenn ich Versuchte sie zu fotografieren Krieg ihre Nase flink vor der Linse. So geht das aber nicht ChinJulia.
Julius amüsierte sich Konnte er gar nicht mehr aufhören mit lachen, es sah auch zu komisch aus wenn ChinJulia auf mich zusprang oder zulief und Ihren weißen Bauch über den Fotoapparat legte. Also hieß es wieder einmal Taktik ändern und so tun als ob mich der Apparat nicht mehr interessiert. Das wirkte dann schnell hoch, und gesucht und abdrücken. Die Bilder werden bestimmt interessant vor allem wenn sie den beleidigten Chin festgehalten haben. Mal sehen.
Irgendwann ist auch die wuseligste ChinJulia mal müde und wird wieder ruhig. Sie setzte sich auf die Lehne vom brubbelte Schaukelstuhl vor sich hin und guckte von dort aus Fernsehen. Da mag sie am liebsten Tiersendungen, als sie davon genug hatte hoppelte sie in ihr Häuschen zum futtern und zum schlafen In ihrem gemütlichen Hochbett. Sie träumte bestimmt von vielen Entdeckungen die sie noch machen wird von dem schönen Sonntagnachmittag Mit ihrem Freund und Julius.
© 2006 Liv Ryno

