ChinJulia beim Tierarzt (8) 26/2006
© 2006 Liv Ryno
Sommer in der City, heiß, heißer geht es nicht. Jeden Tag Sonne pur, kein Wölkchen am Himmel. Mensch, Tier und Natur leiden unter der trockenen Hitze.
Auch unsere kleine ChinLady. Sie weiß An manchen Tagen nicht wohin sie vor dieser Hitze flüchten soll. Selbst die Nächte sind viel zu warm, so dass. wir Menschen pur zu Bett gingen. Was sollte unser niedliches Wollknäuel gegen diese Hitze machen, Sie konnte ja nicht einfach aus Pelz raus ihrem. Jedenfalls führten diese ganzen Komponenten dazu, dass. unserem ChinJulia es richtig schlecht ging. Wir fürchteten um ihr kleines Leben. Selbst eine Fahrt zum Tierarzt war zu riskant, Weil sich die Autos zu schnell aufheizten und wie sie reagiert auf die Klimaanlage wussten wir auch nicht. Zumal der Temperaturunterschied zwischen wohltemperiertem Autoinneren Realen und den Außentemperaturen Ihren ChinKreislauf arg belastet hätten. Das Risiko war uns zu groß.
So warteten wir auf Wetterabkühlung, um sie gefahrlos zum Tierdoktor fahren zu können. Bis dahin beobachteten wir unseren ChinLiebling sehr akribisch.
Endlich war es soweit, das Wetter hatte sich deutlich abgekühlt die Hitzeperiode fürs erste vorbei. Wir führen zum Tierdoktor mit unserer ChinJulia. Diesmal zu einer Anderen Praxis, in der man sich mit Chinchillas sehr gut auskennen soll - laut Recherche im Internet.
Ein netter Tierdoktor Nahm sich unserer ChinJulia ein. Er fragte nach unseren Sorgen mit ihr, erst dann fing er mit der gründlichen Untersuchung ein. ChinJulia durfte die ganze Zeit auf meinem Arm sitzen bleiben, so war sie, nach Meinung des Tierdoktors, zufriedener mit der Situation. Ohne von einem Klammergriff zappelsicher festgehalten zu werden, ließ sie die Untersuchung erstaunlich gelassen über sich ergehen.
Der Tierdoktor scherzte mit ihr und prompt zeigte sich unser Fellherzchen von Ihrer liebenswürdigen Seite. Sie fing ein Laute von sich zu geben, quasi als Antwort auf die Fragen die der Tierdoktor ihr stellte. Er fand unsere kleine ChinDame richtig gut. Interessiert, neugierig und intelligent, so wie ein Chinchilla sein muss, wenn die Besitzer sich mit IHREM Tierchen beschäftigen.
Während der Unterhaltung ging natürlich auch die Behandlung weiter, er sah sie sich gründlich ein. Tastete das Bäuchlein und Ihren Körper ab, sie ist deutlich zu dünn ansonsten alles oB. Ein tiefer Blick in ihre kulleraugen zeigte auch keinen Befund. Die Öhrchen waren nun dran, und es kribbelte ChinJulia steckte genüsslich die Zehen der Hinterbeinchen in das Ohr. Aha, da Müssen wir doch mal genau nachschauen, soweit alles in Ordnung, aber die werden gleich ein wenig fachgerecht gereinigt - Wir dürfen das natürlich nicht - und der Tierdoktor brachte pro Wattestäbchen noch ein Medikament gegen den Juckreiz ein.
ChinJulia genoss die Behandlung mit geschlossen Augen, was der Tierarzt schmunzelnd zur Kenntnis nahm. Jetzt war das Hinterteil an der Reihe, der Schwanz ist buschig und schön voll. Hoch das “Röckchen”, alles mal gucken ob auch dort so perfekt ist, na klar ChinJulia ist eine Putzmeisterin war die Körperpflege betrifft. Aber das unters Röckchen gucken gefiel ihr gar nicht und sie blubberte dementsprechend laut vor sich hin.
So war aber auch, ohne vorher zu fragen ob die das überhaupt Dürfen-Tst tst ihr Menschen. Zu guter letzt war wieder die kleine “Futterluke” dran, bäh da verstand sie keinen Spaß mehr. Nein mach ich nicht auf, nein nein. Sie biss regelrecht die Zähne zusammen, auch trickste der Doktor sie aus. Ein Holzspatel, leckeres Holz und schon war das Mäulchen auf, sie wollte sich den Spatel zum knabbern schnappen. Ätsch wir waren schneller, der Doktor guckte ihr ins Mäulchen und besorgniserregendes fand nichts, außer das die unteren Schneidezähne gekürzt werden müssen. Das Mächte er auch gleich. Schnips schon war es vorbei.
Er knuddelte seine kleine ChinPatientin noch mal und ich setzte sie ins Körbchen, die Tür blieb aber offen. Ganz entspannt Mächte ChinJulia sich über das Futter ihr der Doktor freute sich über diese Reaktion von unserem Wollknäuel. Tja und die Diagnose: allgemeine Erschöpfung und eventuell eine innere Entzündung, zu Deren Diagnose aber ihr Blut entnommen werden müsste und das will er ihr nicht unbedingt antun.
So Bekam sie ein homöopathisches Medikament gegen die schwelende Entzündung In ihrem Körper. Propolis-Globuli, es ist ein natürliches Antibiotikum, das von Honigbienen zur Desinfektion Ihrer Waben hergestellt wird. Diese Globuli nimmt sie garantiert gern, hatten wir doch schon einmal ihr Zur Stärkung Ihrer Abwehrkräfte Ecchinacea-Globuli angeboten. Sie wartete schon immer ungeduldig auf die nächste Dosis und knackte die kleinen Kügelchen genüsslich.
Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile über den liebenswerten Charakter der Chinchillas. Der Doktor war ganz begeistert von ChinJulia Weil sie so sehr zahm ist, auf ihre Menschen hört und dementsprechend reagiert.
Er sagte auch das sie etwas Besonderes ist. Dessen sind wir uns bewusst, Deshalb unternehmen wir alles, dass. es unserer ChinJulia bei Ihren Menschen gut geht und es ihr an nichts fehlt.
Resümee nach ca. 3 Wochen: Sie Nahm fleißig ihre Globuli und Wir konnten wirklich jeden Tag zusehen wie unser ChinJulia “aufblühte”. Es war als wenn Dornröschen aus Ihrem Tiefschlaf erwacht. Unsere süße Pelznase ist wie ausgewechselt, so munter und lebensfroh haben wir sie lange nicht mehr erlebt. Es ist schön zu sehen, wie dieses Homöopathische Medikament ihr hilft, ein wunderschönes ChinLeben zu führen. Wir sind darüber sehr glücklich.
© 2006 Liv Ryno

